Krampfadern


"Nicht Jeder, Der Schnarcht, Ist Krank"

Ein Schlaflabor ist eine medizinische Einrichtung, die dazu dient, den Schlaf von Patienten zu untersuchen ( Polysomnographie ). Es besteht aus speziell ausgestatteten Patientenzimmern und einem zusätzlichen Raum, in dem sich die Monitoring - und Aufzeichnungsgeräte befinden. Vielleicht ein Beispiel: Mitte der 60er jahre wurde in meiner Heimat das Stadttheater gross ausgebaut, und viele neue Mitarbeiter kamen aus dem ganzen Land. Darunter auch Schwule. Es gab in der gesamten Altstadt nur eine Vermieterin, die sie aufgenommen und sogar für sie ausgebaut hat: Meine Grossmutter. Und die hatte dann jahrelang das Gerede. Heute wäre das unvorstellbar, selbst in der Kirche bekommen Priester Druck, wenn sie sich schwulenfeindlich äussern. Das hat 40 Jahre gedauert, und ich denke, man sollte diese Zeit, die wir selbst gebraucht haben, auch anderen einräumen.

Mit dem Rücken zur Straße Auto fahren, den Mitfahrern auf der Rückbank direkt zugewandt: Der selbstfahrende Daimler-Prototyp F 015 Luxury in Motion hat zwar noch ein Lenkrad, die Vordersitze sind aber drehbar, sodass sich Fahrer und Beifahrer auf Wunsch den hinten sitzenden Insassen zuwenden können, um von Angesicht zu Angesicht miteinander zu sprechen oder zu arbeiten. Das vernetzte Fahrzeug kann über Gesten, Blicke und Berührung gesteuert werden.

Ersticken können Betroffene dabei zwar nicht, erklärt Hans-Günter Weeß, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). "Wenn der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt, weckt der Körper den Betroffenen, damit er wieder atmet." Allerdings haben manche 50 und mehr Atemaussetzer pro Stunde. "Der Tief- und Traumschlaf wird unterdrückt. Es ist kein erholsamer Schlaf mehr möglich", erklärt Weeß. Außerdem muss das Herz durch den Sauerstoffmangel und den entstehenden Unterdruck im Brustraum mehr leisten, der Blutdruck steigt und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ebenso. "Das ist keine Bagatelle", betont der Schlafmediziner. Nicht nur vom Schnarchen, sondern auch von der Schlafapnoe betroffen sei etwa jeder vierte Mann und jede siebte Frau im mittleren Alter, ergänzt Prof. Ingo Fietze, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Charité Berlin.

„An der Nase des Mannes erkennt man seinen Johannes. Diese Weisheit ließ sich von Wissenschaftlern bisher nicht bestätigen. Auch für die in anderen Ländern verbreitete Ansicht eines Zusammenhangs von Schuh- und Penisgröße fehlen Beweise. Das Geheimnis lässt sich wohl nur durch Lüften der Hose lüften.